MetaServer 3.1(32): Benutzerdefinierte Modelle, intelligentere Klassifizierung, echte operative Vorteile
MetaServer 3.1 (32), veröffentlicht im September 2025, bietet eine Reihe von Verbesserungen, die die Dokumentenautomatisierung intelligenter, effizienter und wesentlich einfacher zu verwalten machen. Anstelle einer routinemäßigen Versionsaktualisierung bietet diese Version praktische Verbesserungen, die Teams direkt unterstützen, MetaServer für die tägliche Dokumentenklassifizierung, -extraktion und das Workflow-Management nutzen.
Ganz gleich, ob Sie gemischte Dokumentenstapel bearbeiten, mit komplexen Formularen arbeiten oder große, abteilungsübergreifende Arbeitslasten verwalten – die neuen Funktionen helfen Ihnen, Prozesse zu rationalisieren, die Genauigkeit zu verbessern und manuelle Eingriffe zu reduzieren.
Intelligentere Dokumentenklassifizierung für Workflows mit hohem Volumen
Eine der wirkungsvollsten Neuerungen ist das aktualisierte Feature „Separate & Classify” (Trennen und klassifizieren), die nun in „Azure AI Document Intelligence – Custom Classification” (Azure AI Dokumentenintelligenz – Benutzerdefinierte Klassifizierung) integriert ist. MetaServer kann Dokumente automatisch trennen und ihnen anhand einer Zuverlässigkeitsbewertung den richtigen Typ zuweisen. Diese Klassifizierungen werden im Organizer durch intuitive Farbindikatoren (grün, orange und rot) visuell dargestellt, sodass die Bediener die Ergebnisse sofort überprüfen können.
Für Unternehmen, die mit großen, vielfältigen Dokumentensätzen wie Personalakten, Schadensfällen oder Patientenakten zu tun haben, entfällt dadurch ein erheblicher Teil der manuellen Sortierarbeit. Wenn Benutzer eine Fehlklassifizierung korrigieren, kann MetaServer dies an das Modell zurückmelden und so die Genauigkeit im Laufe der Zeit verbessern. Dies ist ein praktischer Schritt in Richtung kontinuierliches Lernen, ohne den Aufwand für den Bediener zu erhöhen.
Unterstützung des vorgefertigten Modells „Check (US)” innerhalb der Regel „Text extrahieren” (Azure AI Document Intelligence)
MetaServer unterstützt nun das neue, vorgefertigte Modell „Check (US)” innerhalb der Regel „Text extrahieren (Azure AI Document Intelligence)”. Es kann auch für Nicht-US-Schecks verwendet werden. Wie bei allen anderen vorgefertigten Modellen ist keine Schulung seitens des Benutzers erforderlich. Sie können Ihre erforderlichen Felder einfach den bereits vorhandenen Formularfeldern zuordnen.
Die einzige Einschränkung bei Nicht-US-Prüfungen besteht darin, dass die MICR-Zeile nicht automatisch erkannt wird. Stattdessen finden Sie sie im Volltext unter Verwendung herkömmlicher MetaServer-Regeln.
Maßgeschneiderte Datenextraktion mit Azure AI Document Intelligence – Benutzerdefinierte Extraktionsmodelle
Unternehmen verwalten häufig Dokumente, die nicht genau in vordefinierte Vorlagen passen. Um diesem Problem zu begegnen, unterstützt MetaServer nun benutzerdefinierte Extraktionsmodelle innerhalb von Azure AI Document Intelligence.
Benutzer können Extraktionsmodelle erstellen und trainieren, indem sie eine kleine Auswahl von Beispieldokumenten hochladen – fünf oder mehr sind ausreichend – und die Felder markieren, die sie extrahieren möchten. Sobald das Modell trainiert ist, können die Felder direkt in MetaServer-Workflows zugeordnet werden.
Einige beliebte Beispiele sind:
· Fahrzeugleasingdokumente
· Versandformulare
· Rechtliche Verträge oder Prozessakten
Erforderliche Module: CB-META-AZDI + CB-META-AZCE
Die Stärke dieses Updates liegt in seiner Zugänglichkeit: Es sind keine Entwicklungskenntnisse erforderlich. Teams können Modelle im Laufe der Zeit durch inkrementelles Training verfeinern und sich schnell an neue Dokumentvarianten anpassen.
Sie trainieren das Extraktionsmodell innerhalb des Azure Document Intelligence Studio
Das Extraktionsmodell wird innerhalb von MetaServer angewendet
Sichere SharePoint-Konnektivität mit moderner Authentifizierung
Microsoft hat die Basisauthentifizierung auslaufen lassen, und MetaServer unterstützt nun vollständig OAuth 2.0 für SharePoint. Dies gewährleistet einen sicheren, konformen und unterbrechungsfreien Betrieb für cloudbasierte Umgebungen. Die neue Einrichtung erfordert eine einmalige erneute Authentifizierung, die durch klare Anweisungen in der Dokumentation von CaptureBites unterstützt wird.
Verbesserte Workflow-Steuerung für Umgebungen mit mehreren Abteilungen
MetaServer führt zwei Verbesserungen ein, die Unternehmen dabei helfen, gemeinsam genutzte Infrastrukturen effizienter zu verwalten:
- E-Mail-Whitelisting: Es werden nur genehmigte Absender verarbeitet, wodurch Störungen reduziert und Compliance-Richtlinien unterstützt werden.
- Importlimits pro Unterordner: Verhindert, dass eine einzelne Abteilung Ressourcen in gemeinsam genutzten Ordnerstrukturen verbraucht, und gewährleistet so eine faire Verteilung und vorhersehbare Leistung.
Diese Updates sind besonders hilfreich für Unternehmen, in denen mehrere Teams Dokumente scannen und an ein zentrales System übermitteln.
Neue zentralisierte Steuerelemente für Administratoren, weniger manuelle Einrichtung
MetaServer zentralisiert nun zwei wichtige Verwaltungstools:
- Die Kernverwaltung ist nun in der Registerkarte „Server” des Admin-Clients zentralisiert. Administratoren können die Anzahl der für verschiedene Aktionen verwendeten Prozessorkerne anpassen, ohne jede einzeln konfigurieren zu müssen.
- Auch die Azure-Ressourcenverwaltung ist zentralisiert – Sie müssen einen Azure-Schlüssel nur einmal definieren und können ihn dann für alle zugehörigen Aktionen verwenden. Dies reduziert den Einrichtungsaufwand erheblich und vereinfacht zukünftige Updates.
Mehr Einblick durch bessere Überwachung
Von der CPU-Auslastung bis hin zu Dokumentwarteschlangen bietet MetaServer 3.1(32) IT-Administratoren mehr Einblick in die Systemleistung und Nutzungstrends:
- CPU-Auslastungsüberwachung mit automatischer Protokollierung, wenn die Auslastung über einen längeren Zeitraum 100 % überschreitet
- Echtzeit-Systemmetriken für Speicherauslastung, Festplattenzugriff, Festplattenkapazität und Dokumentenwarteschlangen
- Visuelle Indikatoren zur Hervorhebung von Leistungsschwellenwerten (z. B. CPU-, Speicher- und Festplattenauslastung)
- Proaktive Warnmeldungen helfen dabei, Probleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie die Verarbeitung stören
- Benutzerspezifische Dokumentenreservierungen bieten Einblick in die Verteilung der Workflow-Auslastung
Diese Verbesserungen sind besonders wertvoll in Umgebungen mit hohem Volumen, in denen die Aufrechterhaltung von Leistung und Stabilität von entscheidender Bedeutung ist.
Verbesserte Benutzererfahrung vom Front- bis zum Back-End
Kleine Verbesserungen können im Arbeitsalltag einen großen Unterschied machen. Hier sind einige Highlights:
- Persönliche Einstellungen (wie Schriftgröße und Layout) werden nun pro Benutzer und nicht mehr pro Gerät gespeichert.
- Schnelleres Laden der Dokumentenliste und Filter werden nun auf die aktuelle Dokumentenliste des aktuellen Benutzers angewendet
- Die Funktion „Ablehnung” während der Validierung wurde erweitert und kann nun auch als „positive” Aktion mit einem grünen Symbol verwendet werden. Dies kann hilfreich sein, um bestimmte Dokumente an einen speziellen Validierungsschritt zu senden oder ein benutzerdefiniertes Klassifizierungsmodell zu aktualisieren. Dies wird auch im Workflow-Diagramm visualisiert.
- Genauere Barcode-Lesung (bis zu 20 % schneller) mit besserer Erkennung aus mehreren Winkeln.
- Vorkonfigurierte und benutzerdefinierte KI-Modelle zeigen nun hilfreiche Informationen wie Ablaufdaten und Feldtypen an.
Fehlerbehebungen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen
MetaServer 3.1(32) enthält auch eine lange Liste von Fehlerbehebungen hinter den Kulissen – von einer besseren Verarbeitung von XFA-Dateien und eingebetteten E-Mail-Bildern über die Korrektur der CSV-Formatierung und die Verbesserung des Datenexports bis hin zur Behebung von unregelmäßigen Fehlern in Azure-Integrationen.
Diese Updates sorgen dafür, dass MetaServer in jedem Anwendungsfall reibungslos läuft.
Warum dieses Update wichtig ist
MetaServer 3.1(32) ist mehr als nur ein inkrementelles Upgrade – es ist ein strategischer Schritt nach vorne in der intelligenten Dokumentenverarbeitung. Mit neuen Tools für die automatisierte Klassifizierung, das Training benutzerdefinierter KI-Modelle und die verbesserte Serververwaltung bietet diese Version den Benutzern die Möglichkeit, Workflows zu erstellen, die nicht nur effizient, sondern auch skalierbar und mit der Zeit immer intelligenter werden.
Mit Dyanix vorankommen
Wir bei Dyanix wissen, dass selbst die leistungsstärkste Software nur mit der richtigen Unterstützung ihre beste Leistung entfalten kann. Als führender MetaServer-Distributor helfen wir Ihnen, das Beste aus MetaServer 3.1(32) herauszuholen – von der Lizenzierung und Bereitstellung bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen und praktischen Schulungen.
Ganz gleich, ob Sie Ihr erstes benutzerdefiniertesExtraktions- oder Klassifizierungsmodell erstellen, die Leistung Ihres Servers optimieren oder neue Funktionen wie die SharePoint-Authentifizierung oder die Klassifizierung Ihrer Dokumente integrieren möchten – unser Team begleitet Sie bei jedem Schritt.
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